Als ich mich selbst zu lieben begann...

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,…
… habe ich verstanden, dass ich immer bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen
Ort bin und dass alles was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung.

… konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt sich Authentisch sein.

… habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass
alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt sich
Reife.

… habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter
grandiose Projekte zu entwerfen. Heute mache ich nur das was mir Spaß und Freude
bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt auf meine eigene Art und
Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt sich Ehrlichkeit.

… habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen,
Dingen, Situationen und von allem was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

… habe ich aufgehört immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt sich Einfach Sein.

… habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine
Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur in diesem Augenblick wo alles stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Vollkommenheit.

… erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine
Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns
selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es
entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, das ist das Leben.

Diese Worte sind von Charlie Chaplin, 16. April 1995 zu seinem 70. Geburtstag

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